Fortbildungen zur Hundetrainerin

Ich bin zertifizierte Hundetrainerin und heiße Vera Mayer. Seit September 2022 gibt es die Hundeschule "Verhundzzzt!".

2020-2021 habe ich den Diplom Hundebetreuer bei der Gut Aiderbichl Akademie mit der Diplomarbeit über Aggressionsverhalten erfolgreich abgeschlossen.

2021-2022 habe ich den Hundetrainer bei Ziemer und Falke und anschließender  Veterinäramtsprüfung in Neu Ulm erfolgreich abgeschlossen

2023 habe ich bei Thomas Baumann als Kompetenztrainer für schwierige Hunde alle 7 Schulungen absolviert.

2025- Ende 2026 Ernährungsberaterin

Außerdem habe ich verschiedene Wochenend- Seminare besucht und werde natürlich weiterhin Seminare besuchen. 

(zuletzt: Verhalten Beobachten bei Kurt Kotrschral und Nadja Winter, Monster- Memme- Mittäter bei Norman Mrozinski, Gerd Schuster usw.)

Warum interessiert mich das Aggressionsverhalten der Hunde besonders?

Hundetrainer zu werden kam für mich nie wirklich in den Sinn. 

Mit Hunden zu arbeiten, aber sehr wohl.

Ich hatte im Jahr 2020 schon grob 15 Jahre eigene Hunde. Alle aus einem Tierheim adoptiert, alle liebte ich sehr. Und alle brachten ihre Baustellen mit.

2020 entschied ich mich in einem Tierheim zu arbeiten und es dauerte nur zwei Wochen, bis ein Hund sich in meinem Arm verbiss. 

Dies hätte mit den notwendigen Kenntnissen sicher vermieden werden können. 

Und so war der Stein gelegt und mein Durst nach wissen über Hundeverhalten jeglicher Art lässt sich nicht mehr stillen. Auch entwickelte ich eine wahre Freude dieses Wissen weiter zu geben und vor allem Menschen wieder Mut zu machen und Hoffnuung zu geben, die gerade eine schwere Zeit mit ihrem Hund durchmachen. 

Inzwischen habe ich selber zwei Hunde mit Beißvorfällen in der Vergangenheit bei mir auf genommen. 

Ich kann jedes einzelne Gefühl nach voll ziehen, habe es vielleicht schon selbst gefühlt, wie es ist, wenn man mit einem Hund spazieren geht, der auf die verschiedenste Reize reagiert. 

Ein Hund zu besitzen der für andere Menschen oder einen selbst eine Gefahr darstellt, ist eine besondere Verantwortung und prägt mich als Menschen sehr. 

 

In den letzten 6 Jahren habe ich vom Ehrenamt bis zur angestellten Hundetrainerin im Ulmer Tierheim mit schwierigen Hunden gearbeitet. Mein Erfahrungsschatz konnte ich stetig ausbauen. Ich habe schwierige Hunde vergesellschaftet, Maulkörbe aufgesetzt, wobei die Hunde davon gar nicht begeistert waren- bei einigen Hunden war ein wochenlanges Training notwendig. Es gab kein Hund im Ulmer Tierheim den ich nicht täglich aus dem Zwinger geholt habe. 

Ich habe im Tierheim ehrenamtliche Gassigeher geschult um den Hunden die schwer vermittelbar sind, Menschen an die Seite zu stellen, die den Hunden eine schöne Zeit schenken. Mein Wunsch war das Hunde soviel sozialen Umgang und so natürlich wie möglich bekommen, um ihnen in ein normales Leben zurück zu helfen. Alle Gassigeher arbeiteten mit unglaublichen Engagement an diesem Ziel.

Durch eine Meinungsverschiedenheit habe ich dann meine Anstellung gekündigt. Hätte ich es nicht getan, hätte ich meine Werte und meine Souveränität als Hundetrainer aufgeben müssen. 

 

Zusammenarbeit auf Augenhöhe...

 

Als Hundetrainerin ist es mir immens wichtig Menschen in Notlagen mit ihrem Hund zu helfen, so dass sie über eine Abgabe ihres geliebten Tieres erst gar nicht nachdenken müssen.

Dabei ist mir ein wichtiger Grundsatz niemals mit dem erhobenen Zeigefinger zu verurteilen. Auch wenn in den meisten Fällen der Fehler bei den Menschen liegt, ist es mir ein Anliegen eine Verhaltensänderung beim Hund durch eine Kommunikation mit dem Halter auf Augenhöhe zu führen. 

Manchmal sind klare Worte nötig, aber niemals Vorwürfe.

 

 

 

 

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